Karin Schweer -- Kunsttherapie & Lebensgestaltung


Plastizieren mit 
Bienenwachs

 

Eine neue, von mir entwickelte Technik ermöglicht es, leichte, lichte Gebilde aus Bienenwachs zu plastizieren, die einen starken Bezug zu den Elementen Wärme, Licht und Luft haben.

  

Das Arbeiten mit duftendem, erwärmtem Bienenwachs spricht zusätzlich den Wärme- und Geruchssinn an und erschließt weitere körperliche und seelische Dimensionen, die die Maltherepie und das Plastizieren mit Ton  ergänzen.

Die heilsame Wirkung des Bienenwachses in der äußeren Anwendung durch Auflagen und als Salbenbestandteil ist bekannt. Nicht nur die chemische Zusammensetzung, auch die regelmäßige Zellstruktur der Bienenwachswaben , ja, letzten Endes das Wesen und Wirken der Biene in der Natur

und ihr Bezug zu den 

Menschen machen 

das Bienenwachs zu 

einem einzigartigen 

Material in der Kunst-  

therapie.

Sowohl das Mate-

rial selbst als auch 

die hier angewandte 

Technik verlangt ein 

langsames, bedäch-

tiges Arbeiten, was 

wiederum als sehr be-

ruhigend empfunden 

wird - eine Wohltat 

für erschöpfte und  

gestresste Menschen.

      

Kunsttherapie

Die Kunst ist ein Lebenszeichen. Wir werden schöpferisch und können etwas „sagen“, wofür es keine Worte gibt. Kunst wirkt aber auch im Malen durch die Farbe und Technik wie ein Medikament zurück auf Körper, Seele und Geist.Im Plastizieren mit Ton oder Bienenwachs ist es das Material und die Form, die wir schaffen, die einerseits aus uns heraus spricht, und wiederum durch die gezielte Aufgabenstellung Eindrücke in uns hinterläßt.
Auch hier erreicht das Schöpferische sowohl das Organische, wie das Seelische und Geistige. Im kunsttherapeutischen Prozeß können wir unsere Selbstheilungskräfte aktivieren und Einseitigkeiten ausgleichen. Frühkindliche Themen können durch die Kunst nachreifen und z.T. aufgearbeitet werden. Dies sehen wir auch in den Werken großer Künstler.


Maltherapie

Malen spricht durch die Farben unmittelbar das Gefühl an. 
Im freien Spiel mit den Farben und auch in gegenständlichen Bildern können wir unserem Seelenleben Ausdruck verleihen.Das allein kann gut tun.
Zur Therapie wird das Malen, wenn ausgehend von den objektiven Phänomenen gezielte Aufgabenstellungen gegeben werden. Diese bahnen dem Patienten einen Weg, Gewohnheiten und Muster zu überwinden, die in eine körperliche oder seelische Kränkung geführt haben. Neue Wege mit Pinsel und Farbe zu gehen, wirkt tief. Ein Bild hat Substanz und geht bis in die Substanz.